Gemüse ist in der heutigen Zeit ein ständiger Begleiter von gesunder Ernährung. Insbesondere in den letzten Jahren haben uns Experten immer wieder darauf hingewiesen, wie gesund Gemüse ist und wie gut es uns beim Abnehmen unterstützen kann. Doch viele Menschen scheuen noch immer den Kontakt mit Gemüse und kennen sich auch nicht mit allen Gemüse Sorten aus. Andere wiederum wissen gar nicht, wie man Gemüse in eine leckere Mahlzeit verwandelt. Wir wollen Sie hier näher aufklären und unter anderem zeigen, wie man Gemüse beim Grillen als Fleischersatz nutzen kann, welche Vitamine im Gemüse enthalten sind und ob Gemüse aus der Tiefkühltruhe wirklich so schlecht ist wie sein Ruf.
Gemüse als Alternative beim Grillen
Wenn die Grillsaison wieder losgeht, stürmen viele Menschen in den Supermarkt, um dort deftige Steaks, fettige Bratwürste und anderes Fleisch zu kaufen. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass man auch mit Gemüse beim Grillen Spaß haben kann und darüber hinaus seiner Gesundheit noch etwas Gutes tut. Natürlich muss man beim Grillen nicht vollkommen auf Fleisch verzichten, sondern kann beispielsweise Gemüse als Beilage reichen. Ein leckerer Salat, der aus verschiedenen Gemüse Sorten zubereitet wurde oder aber etwas Rohkost sorgen beim Grillen dafür, dass man auch die nötigen Vitamine zu sich nimmt, ohne dabei gleichzeitig an Pfunden zuzulegen.
Doch nicht nur als Rohkost und im Salat schmeckt Gemüse, man kann es auch grillen. Leckere Gemüse Spieße, auf die man abwechselnd Zucchini, Aubergine, Paprika, Tomate, Käse und Oliven steckt, können sehr lecker sein. Allerdings muss man darauf achten, dass man die Gemüse Spieße in Alufolie einwickelt, sonst kann es sehr schnell passieren, dass das Gemüse am Grillrost anklebt. Wem die Zubereitung von Gemüse zu geschmacksneutral ist, der kann das Gemüse vorher natürlich auch marinieren.
Die Frage danach, warum Gemüse beim Grillen gesünder ist als Fleisch, oder warum man es zumindest als Beilage reichen sollte, ist sehr leicht beantwortet. Zum Einen enthält jedes Gemüse sehr viele Vitamine, die der Körper benötigt, um seine Funktionen aufrecht erhalten zu können. Außerdem läuft man Gefahr, wenn man nur Fleisch und Brot oder Brötchen zum Grillen isst, dass man zu viele Kalorien, zu viele Kohlenhydrate und zu viel Fett zu sich nimmt. So kann Gemüse eine leckere Beilage sein, die weder viel Kohlenhydrate, noch viel Fett, noch viele Kalorien hat. Dafür liefert sie aber viele Mineralstoffe und viele Vitamine, die gerade dann wichtig sind, wenn man krank ist oder aber wenn man abnehmen möchte. Abnehmwillige tun also gut daran, beim Grillen mehr Gemüse als Fleisch zu verwenden. Dann muss man selbst als Übergewichtiger nicht auf den Grillspaß verzichten.
Wann hat welches Gemüse Saison?
Damit man davon ausgehen kann, dass noch alle wichtigen Vitamine im Gemüse enthalten sind, sollte man darauf achten, wann welches Gemüse Saison hat und sich dementsprechend mit den verschiedenen Gemüse Sorten eindecken. Natürlich finden wir im Supermarkt den Brokkoli auch in den Wintermonaten genauso wie den Eisbergsalat, den Fenchel und die Kartoffeln. Jedoch ist das Gemüse dann meistens aus anderen Ländern importiert oder mit Schadstoffen belastet. Am besten ist also, man kauft Gemüse nur dann, wenn es Saison hat oder aber man greift auf Tiefkühlkost zurück.
Blumenkohl hat von Juni bis November Saison, grüne Bohnen von Juni bis September, Brokkoli von Juni bis November, Chinakohl erhält man von September bis November, Eisbergsalat kann man von Mai bis Oktober kaufen, Erbsen haben von Juni bis August Saison, Feldsalat wächst von September bis Dezember in Deutschland, Grünkohl kann man von November bis Februar kaufen, Kartoffeln sind von Juni bis Oktober erhältlich, ebenso Kohlrabi. Der Kopfsalat wächst in Deutschland von Mai bis Oktober, der Kürbis hat von August bis November Saison, Möhren gibt es von Juni bis November, Lauch und Porree ebenso, Radieschen gedeihen in Deutschland von Mai bis Oktober, Rhabarber von April bis Juni. Möchte man Rosenkohl aus Deutschland kaufen, dann ist von Juni bis Februar die beste Zeit dafür, Rote Beete gibt es von September bis November, Rotkohl von Juli bis November, Schwarzwurzeln von September bis Dezember, Spargel hat von Mai bis Juni Saison, Spinat von April bis Oktober, Tomaten von Juli bis Oktober, Weißkohl von Mai bis November, Wirsing ebenso und Zucchini von Mai bis Oktober.
Man kann also davon ausgehen, dass Gemüse, welches wir außerhalb ihrer Saison in der Gemüse Abteilung des Supermarktes finden, aus anderen Ländern importiert wurde. Deswegen sollte man vorsichtig sein, gerade was das Angebot an Salaten anbelangt. Möchte man außerhalb der Saison aber trotzdem ein ganz bestimmtes Gemüse haben, so sollte man am besten auf Gemüse aus der Tiefkühltruhe zurückgreifen. Dieses wurde direkt nach der Ernte schockgefrostet und enthält damit noch alle wichtigen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe. Eher Abstand halten sollte man von Gemüse aus der Dose, da diesem in der Regel Konservierungsstoffe beigefügt wurden. Außerdem wird man sehr schnell merken, dass Gemüse aus der Dose vollkommen anders schmeckt als frisches Gemüse oder Gemüse aus der Tiefkühltruhe, werden dem Dosen Gemüse doch nicht selten Aromen beigefügt.
Gemüse aus der Tiefkühltruhe?
Noch immer denken viele Menschen in Deutschland, dass Gemüse aus der Tiefkühltruhe weniger gesund ist als frisches Gemüse und dementsprechend auch viel weniger Vitamine und Mineralstoffe enthält. Doch genau der umgedrehte Fall tritt bei Gemüse aus der Tiefkühltruhe ein, denn da das Gemüse direkt nach der Ernte schockgefroren wird, enthält es auch noch nach längerer Lagerungszeit alle wichtigen Vitamine und Vitalstoffe. Das Gemüse aus der Tiefkühltruhe kommt also ganz ohne künstliche Konservierungsstoffe aus und auch der Geschmack und die Farbe bleiben beim Gemüse erhalten. Das Einfrieren von Gemüse erfolgt in einem besonders schonenden Verfahren, so dass es nicht selten vorkommt, dass Gemüse aus der Tiefkühltruhe sogar viel gesünder ist als frisches Gemüse. Denn frisches Gemüse musste oftmals einen langen Weg zurücklegen und wird auch beim Gemüse Händler oder im Supermarkt einige Zeit gelagert, bis es schließlich an den Endverbraucher gelangt.
Betrachtet man sich das Beispiel von Erbsen, so fällt einem schnell auf, dass man das Gemüse als Tiefkühlkost viel vitaminreicher erhalten kann. 100 g erntefrische Erbsen enthalten 22,1 mg Vitamin C, die gleiche Ware als Tiefkühlkost enthält immerhin 20,2 mg Vitamin C. Zwar ist dies ein bisschen weniger als bei den erntefrischen Erbsen, allerdings muss man auch immer bedenken, dass man die Erbsen als Endverbraucher ja nicht erntefrisch erhält, sondern dass diese langen Lagerungszeiten ausgesetzt sind. Sofern erntefrische Erbsen zwei Tage im Kühlschrank gelagert werden, enthalten sie nur noch 14,1 mg Vitamin C auf 100 g. Das Gemüse aus der Tiefkühltruhe hingegen wird immer 20,2 mg Vitamin C enthalten, sofern die Kühlungskette nicht unterbrochen wird.
Am gesündesten ist es natürlich immer noch, Gemüse erntefrisch aus dem eigenen Garten oder direkt vom Bauern zu essen. Hier sind noch die meisten Mineralstoffe und Vitamine enthalten, sofern man das Gemüse gleich beim Kochen verwendet und nicht noch mehrere Tage lagert. Allerdings hat nicht jeder die Möglichkeit, Gemüse selbst im Garten anzubauen oder aber Gemüse frisch vom Bauern zu kaufen. Deswegen denken viele, dass Gemüse aus der Dose eine gute Alternative wäre. Diese Annahme ist allerdings falsch, denn damit man Gemüse haltbar machen kann, wird dieses meistens erhitzt, was nicht nur dazu führt, dass viele Gemüse Sorten weniger gut im Geschmack sind, sondern auch dazu, dass sie ihre Farbe und einen Großteil der Vitamine verlieren. Immer mehr Experten raten deswegen dazu, sich Tiefkühlprodukte zu kaufen. Sie stellen eine gute Alternative dar, wenn man sich gesund ernähren möchte, ist das Gemüse in der Regel doch unbehandelt und überzeugt deswegen nicht nur im Geschmack, sondern auch noch dadurch, dass viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind.
Tiefgekühlte Bohnen enthalten vor der Weiterverarbeitung 19 mg an Vitaminen auf 100 g. Nachdem die Bohnen gekocht wurden, sind immer noch 14 mg Vitamine auf 100 g enthalten. Betrachtet man sich dahin gegen den Vitamingehalt von 100 g pasteurisierten Dosenbohnen, so fällt einem auf, dass diese nur noch 9 mg Vitamine auf 100 g haben und wenn man diese zubereitet hat sogar nur noch 6 mg. Doch wenn man Gemüse aus der Tiefkühltruhe kauft, sollte man dennoch auf Qualität achten, denn längst nicht alle Lebensmittel, die tiefgefroren wurden, zeugen von einer guten Qualität. Gerade dann, wenn man Fertigprodukte und Gemüsepfannen kauft, sollte man sich erst vergewissern, dass jedes einzelne Stückchen aus der Packung einzeln eingefroren wurde. Dies kann man daran erkennen, dass man die Gemüse Packung schüttelt und dabei dann Gemüse, Reis und Nudeln nicht zu zu großen Klumpen zusammen gefroren sind. Sofern dies der Fall ist, kann man nämlich davon ausgehen, dass die Kühlkette unterbrochen wurde, was dann schließlich dazu führen kann, dass das Gemüse zäh und trocken schmeckt. Aber auch kleine weiße Eiskristalle sollten nicht bei Tiefkühlprodukten enthalten sein, denn auch dann ist dies ein Hinweis darauf, dass die Kühlkette unterbrochen wurde.
Abnehmen mit Gemüse
Immer mehr Menschen in Deutschland sind übergewichtig und haben dadurch erhebliche gesundheitliche Probleme. Viele Menschen, die schon etliche Crash Diäten probiert haben, ohne dass diese zu irgendeinem Erfolg geführt haben, versuchen ihr Glück nun mit so genannten Abnehmpillen. Doch sehr bald werden sie merken, dass auch dies nicht den gewünschten Erfolg bringt. Dabei ist es so leicht, sich gesund zu ernähren und dabei noch einige Kilos zu verlieren und dauerhaft schlank zu sein. Gemüse kann einen beim Abnehmen sehr unterstützen und liefert darüber hinaus noch sehr viele Vitamine und Mineralstoffe, die für unseren Körper über lebenswichtig sind.
"5 am Tag" lautet die Devise, und damit sind sowohl Obst, als auch Gemüse gemeint. Da Obst in der Regel aber aus Fruchtzucker und vielen Kohlenhydraten besteht, ist es besser, seine Ernährung mehr auf Gemüse auszurichten. Beispielsweise kann man ganz leicht versuchen, mehr Gemüse in seinen Essensplan zu integrieren, indem man sich Brote von nun an mit etwas fettarmem Quark und Gemüse belegt. Ideal hierfür sind Tomaten in Scheiben, Gurkenscheiben, Paprika, Karotten und Zwiebeln. Aber auch ein großer, aus viel Gemüse hergestellter Salat, kann einen für lange Zeit satt machen und beim Abnehmen unterstützen. Wichtig ist dabei allerdings, dass man nicht nur Eisbergsalat, Kopfsalat und Feldsalat verwendet, denn diese sind zwar kalorienarm, liefern aber weniger Vitamine als "richtiges" Gemüse. Verfeinern kann man seinen Salat deswegen mit Paprika, Karotten, Tomaten, Zucchini, Auberginen, Zwiebeln und allem, was die Gemüse Theke so hergibt. Damit der Salat zu einer richtigen Mahlzeit wird, kann man dazu noch eine Scheibe Vollkornbrot essen oder aber etwas Käse oder fettarme Wurst in den Salat geben.
Aber nicht nur als Rohkost und als Salat ist Gemüse nahezu perfekt, um einige Pfunde schmelzen zu lassen. Mit Gemüse lassen sich auch leckere Suppen herstellen. Beispielsweise kann man einen Gemüsebrühwürfel mit etwas Wasser und Gemüse nach Wahl in einen Topf geben und so lange kochen, bis das Gemüse bissfest ist. Karotten, Tomaten, Paprika können zusammen mit einigen Vollkornnudeln und einem Geflügelwürstchen eine leckere Mahlzeit darstellen. Natürlich lässt sich mit Gemüse auch eine cremige Support erstellen, indem man ganz einfach Pilze oder Brokkoli aufkocht, püriert und zusammen mit etwas 4%iger Kondensmilch und Kräutern abschmeckt.
Wer nicht so gerne Suppen isst, der kann natürlich auch Tiefkühl Gemüse oder frisches Gemüse zerkleinern und gemeinsam mit Nudeln und etwas Putenfleisch in der Pfanne anbraten. Und selbst Kinder kann man dazu bewegen, fortan mehr Gemüse zu essen. Eine gute Möglichkeit, Kinder langsam an Gemüse heran zu führen, könnte in etwa darin bestehen, einen leckeren Gemüsequark herzustellen. Oder aber man kocht eine leckere Vollkornpizza, die dann mit reichlich Gemüse belegt wird. Ausreden, kein Gemüse zu essen, gibt es ab sofort nicht mehr, denn schließlich möchte man nicht nur auf gesundem Wege einige überschüssige Pfunde verlieren, sondern seine Ernährung auch so umstellen, dass man dem Körper alle wichtigen Nährstoffe gibt.
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